Lochquelle

Mittwoch, 09. Juli 2008

Becken für die Lochquelle ist fertig

Unsere Lochquelle war verdreckt und versandet. Das alte Rohr, das aus dem Sandstein kam, war verrostet. Es wurden in den letzten Jahren Steine, Bauschutt und auch Grünabfälle an den Hang und in den Graben gekippt. Das Gelände glich mehr und mehr einer Müllkippe. Für spielende Kinder nicht sehr attraktiv.

Nachfragen beim Amt für ländliche Entwicklung ergaben, dass die Lochquelle außerhalb der Ortschaft liegt und hierfür keine Gelder der Dorferneuerung bereitgestellt werden können.

Da auch wir als Kinder oft dort gespielt haben, hatte der Arbeitskreis Dorferneuerung die Idee, die Lochquelle in Eigenregie wieder etwas herzurichten und zugänglich zu machen.

Ein Becken sollte angelegt werden, in dem Kinder spielen und Wanderer ihre müden Füße erfrischen können.

Dorferneuerung - lochquelle

Für eine Abgrenzung entlang der Straße sorgen jetzt Baumstämme, die in der Lutherhöhe durch die Gemeinde gefällt und in der Neumühle geschnitten wurden. Diese haben wir auf Betonpfeiler gelegt, die wir von Frau Anni Hoffmann bekommen haben. Der Weg hinunter zur Lochquelle wurde wieder frei geschnitten und der Grabenabschnitt gesäubert.

Walter Jakob und sein Sohn Simon haben uns den Platz vor dem Auslauf der Quelle ausgebaggert und mit Traktor und Wagen den Schutt weggefahren. Eine Betonplatte, die uns Lothar Lehnemann zur Verfügung stellte, wurde zurechtgeschnitten und vom Fuhrunternehmer Hans Hoffmann mit dem Autokrahn eingesetzt.

Georg Lauger hat uns einen tollen Wassereinlauf in das Becken gefertigt und angebracht.

Im Bauhof der Gemeinde haben wir uns passende Steine zusammengesucht, die uns die Gemeindearbeiter zur Lochquelle gefahren haben.

Hier mal ein herzliches „Dankeschön“ an die Gemeindearbeiter, die uns immer unterstützen.

Am Samstag 14.06.2008 hat uns Hans Hirschmann das Becken gemauert. Flusssteine, die wir von Walter Jakob bekommen haben, wurden rings um das Becken gelegt.

Von Jürgen Tränkenschuh haben wir Eisenbahnschwellen bekommen. Als wir diese am Samstag holen wollten, stellten wir fest, dass sie nicht mehr da waren.

So hat uns Jürgen am Samstag nochmals Eisenbahnschwellen gebracht, mit denen wir eine Treppe von der Straße hinunter zum Becken angelegt haben.

Eveline Peters hat uns natürlich wie immer Kaffee und Getränke gebracht und zum Mittagessen wurden wir von der Gastwirtschaft Bär, Christa und Heinz Leidhardt eingeladen.

Ein Schild (Lochquelle) werden wir demnächst noch aufstellen.

Wir denken – die Schufterei hat sich gelohnt.

Der Arbeitskreis "Dorferneuerung" bedankt sich ganz herzlich für das zur Verfügung gestellte Material, für die Unterstützung bei den Arbeiten und natürlich für das Essen und Trinken.


E. Hirschmann

Im Namen des Arbeitskreises
Dorferneuerung